Systemtheorie - Methoden und Anwendungen für ein- und mehrdimensionale Systeme (German Edition)

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Auf den Feminismus an sich bezogen ist es eben ein unangemessener Vergleich. Grundstein war offenbar die 4. Wie tief das mittlerweile administrativ greift zeigt wohl auch und u. Sicherlich mit eine der sozio-kulturell negativsten Entwicklungen der westlichen? Nur das mit der gleichzeitigen Verantwortung wird offenbar umgangen.

So, so — marxistisch-feministische Kreise nach Wilhelm Reich im Jahre ! Wo gibt es solche Feministinnen denn? Kann ich jetzt selbst nicht belegen. Hab es aber auch anderswo glaubhaft so erscheint es mir mitbekommen. Wie soll man so etwas beweisen? Feminismus hat inhaltlich etwas damit zu tun. Vielleicht weil sie aus ihrer christlichen Sicht argumentiert? Und da etwas kritisches geschrieben hat? Das dachte ich mir. Das kann ich mir gut vorstellen, dass entsprechende Fehlinformationen aus solchen Kreisen kommen.

Konservative Christen sind meiner Erfahrung nach in der Regel extrem schlechte Quellen, wenn es um theoretische und ideengeschichtliche Informationen geht. Ich habe absolut nichts dagegen, aus christlicher Sicht zu argumentieren. Ich habe mich z. Aber sie soll doch bitte Sinn machen! Vielleicht lohnt es sich doch hier genauer ohne Blender hinzuschauen. Immerhin war das Buch offenbar verboten bzw. Hier bettet sich der Feminismus durch so etwas wie Entfernung bzw. Erscheint mir irgendwie dann doch plausibel. Kuby macht auf mich einen klaren gefassten und gefestigten Eindruck. Es existiert eigentlich keine Religion und auch kein Gottesbild in Harry Potter.

Du gehst auf meine Kritik nicht ein. Du magst diesen Eindruck von ihr haben. Und die verteidigt sie ohne jedes Argument. Findest du das etwa gut? Dazu kenne ich diese Person zu wenig. Lass mich gern belehren, wenn das total falsch sein sollte. Der Gender- und Queer-Feminismus haben zwar partiell eine unkritische Haltung zu Pornographie und Prostitution, hier sind sie manchmal m. Nein, da scheint mir kein nennenswerter Zusammenhang zu bestehen — zumal Wilhelm Reich in der feministischen Diskussion der letzten Jahrzehnte einfach keine nennenswerte Rolle spielte.

Reich was saying that a certain family structure inadvertently contributes to a certain character structure. In patriarchy, there is much more emphasis on sexual control than in matriarchy. If all the wealth passes through the father, you want to be very sure who the father is. If it passes through the mother, there is less concern as to who the father is.

Reich was aware of some of the early research, starting to come out in the 20th century, of pre-patriarchal society. Investigators tended to think of these as matriarchies. Now the evidence seems to be that in many of them neither gender ruled. Dazu trug auch die Auseinandersetzung der 68er mit der Zeit des Nationalsozialismus bei: Aus den Reihen feministischer Aktivistinnen wurden unterschiedliche Stimmen laut. A much-beloved aphorism taken from an essay by Audre Lorde is often quoted on this point: We wish to make it clear that what we are objecting to is the rash nihilism of this game.

We have no quarrel with serious debates about feminist challenges to and interventions in traditional disciplines. Wilhelm Reich als Grundlage zum Freudomarxismus, dann weiter zum Neomarxismus der 68 und u. Internationale Karl Marx und Friedrich Engels , der 2. Internationale Sozialdemokratie und der 3. Oder doch was dran? Dennoch riecht hier etwas. Es ist aber wohl schwierig das zu wirklich zu beurteilen. Hier geht s doch um Gender-Feminismus. Es erscheint zumindest dann so plausibel, d. Da bist du mit den Begriffen durcheinander gekommen.

Reden wir hier von Gabriele-Ich hasse Schwule-Kuby? Die Frau hat in der Tat nicht alle Latten am Zaun. Kannst du gerne sagen. Weiter muss man nicht gelesen haben, um zu wissen, dass es sich um ein triviales rechtes Propagandapamphlet handelt — wie bei diesem Forum auch nicht anders zu erwarten. Gramsci hatte auf die Frankfurter Schule keinen Einfluss.

Konsumkritische Thesen und ihre Weiterentwicklung

Wilhelm Reich war kein Mitglied der Frankfurter Schule. Totalitarismus wurde von ihnen nicht angestrebt, sondern kritisiert. Marcuse hat zwar eine radikalere Variante der Kritischen Theorie vertreten als die anderen, aber aber auch er hatte eine freiheitlich-marxistische Orientierung. Rolf Wiggershaus — Die Frankfurter Schule: Obwohl ich den Diskurs nun nicht kenne. Sie sollte da etwas gelassener sein. Ich kann aber nachvollziehen, dass sie von ihrem Glauben her kommt und sich dann daran reibt.

Das ist doch Quatsch! Es gibt bei Harry Potter nichts antichristliches. Etwas was sehr extrem bei den Studien die immer im Feminismus herangezogen werden zu beobachten ist … und irgendwie auch einen Eindruck entfaltet, dass dies typisch weiblich sei auch Hyperagency? Also bitte ad rem: Welche christliche Position ist damit warum nicht mehr fundamentalistisch. Potter ist wohl eher marginal, unter Sonstiges zu subsumieren. Auch hat der Philosoph Robert Spaemann in seinem Geleitwort ihr die zu erwartende Feindseligkeit vorrausgesagt, da sie insbesondere u.

Und inwiefern ist es relevant vom Papst gelobt zu werden? Der Kampf gegen das Christentum ist ja nichts Neues, er begann ja bereits im alten Rom mit den ersten Christenverfolgungen. Der Kern bleibt trotzdem das christliche Dogma, trotz aller Versuche, es dem Zeitgeist zu assimilieren. Sie sind es zu einem gewissen Grade immer, aber es braucht auch ethische Konstanz. Das war ihre Message. Sie bekommt erheblich mehr Gewicht. Da scheint mir doch etwas mehr dran zu sein. Das kann zur Orwellschen Falle werden. Das ist ungeheuerlich und wird leider immer schlimmer. Wir lebten damals in einem viel freieren Land.

Unter meinen guten Freunden sind mehrere Homosexuelle. Mit denen bin ich darin einig, dass die Abwesenheit der Anziehungskraft des anderen Geschlechts ein anthropologisches Manko ist. Weil auf dieser Anziehungskraft die Fortexistenz der menschlichen Gattung beruht. Darum kann man nicht sagen, die Abwesenheit dieser Anziehungskraft sei so normal wie die Existenz dieser Anziehungskraft.

Auf dem einen beruht die Fortexistenz der Gattung und auf dem anderen eben nicht. Da sind wir also wieder am Anfang unserer Diskussion. Es ist in der Tat mehr als absurd: Warum sollten dann Firestone et al Neomarxisten sein? Das hat ebensowenig mit Marxismus zu tun wie Marx mit Adam Smith. The ultimate goal is to achieve gender equality.

The term politicos was used by some feminists of the s and s to describe those who wanted to continue working within the political structure of the New Left. Many women wanted to break away from leftist political groups and the Civil Rights Movement, because they found that even in those radical groups, men dominated women and the power structure was a patriarchal hierarchy.

This self-sufficient movement would challenge the fundamentally male-dominated society and give women their own power. Was nicht geht — und das ist einfach beschissene Diskussionskultur -: Step II hat auf die 10 Gebote Bezug genommen. Das kratzt schon an der Grenze zu Verleumdung. Es gibt keine positive transzendente Dimension. Bei Harry Potter gibt es niemanden, der das Gute will. Jeder, dem an Meinungsvielfalt gelegen ist, sollte sich gegen die Massenverblendung und Meinungsdiktatur durch ein gigantisches Multimedia-Unter-nehmen zur Wehr setzen.

Nehmen wir mal ihren Punkt 2. Voldemort ist ein Rassist! Die Botschaft ist eindeutig: Rassismus ist nicht okay! Was sie damit genau meint, wird an dieser Stelle nicht klar. Band von Lord Voldemort auf S. Ein geopfertes, unschuldiges Baby in einem Buch, das auch von Kindern gelesen wird. Ein sinnloser, grausamer Tod auf Seite … auf bessere wenn auch subtile Weise kann man doch gar nicht herausstellen, dass Voldemort the ultimate evil ist!

Tatsache ist jedoch auch: Voldemort spricht den Fluch nicht selbst aus. Ich hatte ja schon gepostet, dass ich das mit HP etwas gelassener sehe. Von den Filmen hab ich nur den ersten wirklich gesehen, bei allen anderen ist meine Verweildauer tv sehr begrenzt, weil sie mich offenbar langweilen.

Warum ist ja in den Thesen klar dargestellt. Was in einer demokratischen Gesellschaft zu tolerieren ist. Es wird mit den gleichen Methoden gearbeitet wie in radikalfeministischen Diskursen: Zuminest ist sie eine ehemalige 68erin, und eine katholische Konvertitin. Und gerade Konvertierte zeichen sich ja nun nicht selten durch einen besonderen Glaubenseifer aus. Bennett lehrte eine Mischung unterschiedlicher spiritueller Methoden aus den verschiedenen Weltreligionen. Sie scheint also aus der Esoterik-Sparte zu kommen. Dass Kuby schon immer dogmatisch gewesen ist, kann ich mir dagegen gut vorstellen.

Aber eben nicht von Katholiken. Die reden erstaunlich wenig von Jesus, sondern eher von seine Mama. Ja, man hat in der Tat den Eindruck, dass sich Esos oft intensiver mit Jesus auseinandersetzen. Seine Mama hingegen spielt bei denen offenbar gar keine Rolle. Jetzt hast du mich aber durchschaut: Folge dem Link zu Gurdijeff oben, dort findest du die Fakten von denen du offenbar keine Vorstellung hast. Aber Tatsache ist auch: Bei Frau Kuby allerdings wohl schon: Theologische Vorstellungen sind bei der Autorin mitunter ziemlich unausgereift: Naja, jedenfalls offenbar ziemlich haltlos und durchgeknallt.

Morgen landet sie dann bei Scientology. Die Untersuchung bietet hierzu zwei Thesen:. After having internalized heterosexual norms of sexuality and becoming self-homophobic, they may have to externalize their self-hatred and redefine themselves in a narcissistic way. Noch interessanter, und vmtl. In addition, the visual demands and standards within the gay community force gay men to take care of their appearance to an extent that may augment, nurture, and even induce narcissism e.

Ich zitiere noch mal Roslin: Ein Manko liegt immer im Auge des Betrachters, denn wie bereits gesagt: Das Selbst wird eben nicht mehr ausgeglichen in seinen positiven und negativen Facetten wahrgenommen. Warum man diese Tatsache aber bestimmten Gruppen unter die Nase reiben muss, bleibt wohl Euer beider Geheimnis. Muss ich aber auch nicht unbedingt. Die bieten Stoff genug , und reichen zur Disqualifikation. Ich finde das eine legitime Erwartung an jeden, der einer Religion beitritt.

Nun, mit dem Ursprungsartikel hat es schon zu tun, auch wenn es ziemlich an der aktuellen Diskussion vorbei geht. Mir ist nur aufgefallen, dass die feministischen Kommentatoren hier sehr schnell bei der Sache sind, wenn sich einer der hier anwesenden auch nur eine leicht fehlgeleitete Formulierung leistet, zu den hier im Blog angesprochenen Verfehlungen des Feminismus und dem dadurch angerichteten Schaden ansonsten aber Schweigen im Walde herrscht. Die Dosis von was? Es ist wieder mal sehr interessant: Obwohl das nicht mal ein Geschlechterthema war.

Ich habe allerdings auch nichts zur Diskussion beizutragen, von daher habe ich mich nicht zu Wort gemeldet. Davon abgesehen, ist doch alles im Lot: Ich werde dich bestimmt nicht mehr mit den quotenheischenden Privilegienfeministinnen in einen Sack stecken. Mich dann mit OT-Fragen zu bespringen wirkt auf mich respektlos, zumal ich Dank meinen Blogs und Twitter ja nicht unerreichbar bin, wenn man denn unbedingt mit mir reden will.

Das ist anstrengend in einem solchen Raum, in dem man Leuten wie mir generell feindselig begegnet. Und letztendlich reagiere ich auch extrem allergisch auf sowas: Aber einen etwas reflektierteren Umgang bezgl. Das mache ich bei anderen in dieser Form nicht. Es kann sein, dass du das nicht mitbekommst.

Mir scheint aber, dass du hier einem sample bias aufsitzt. Eine gute Diskussionskultur sieht anders aus. Dass so etwas nicht ganz so gut ist, lernt man meines Wissens nach schon in der Schule. Auf einer anderen Blatt steht, dass es nicht doch wirkungsvoll sein kann. Ich spekuliere einmal, dass Du das deshalb so versuchst. Was erwartest du von mir?

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Ich bin weder kritikresistent noch sonst etwas in dieser Art. Niemand ist verpflichtet Deinen Argumenten zu folgen. Then we were against the cops, against the city council, the Establishment, against the bigwigs, against oppression. We had a common cause. And it WaS great fun! Bands from Zurich used to meet there and there was one called 'Absturz'. Then the decision was taken to demolish the Posthalle. In the beginning, we wanted to occupy the building but there weren't enough of us. So we staged a mock occupation. We ripped up the staircase leading from the ground floor to the first floor, boarded up all the windows below and hung up banners declaring: The whole day was one long slapstick comedy.

Until the police noticed there was nobody at all inside the building! Then people arrived from the planning and buildings department with ladders and climbed into the building. One of us took away the ladders and hid them. At some point or other, the head of the planning department, who was in a total rage, bellowed out of one of the windows.

Some sort of private detective was creeping about and wanted, come hell or high water, to buy an old wood-burning stove from the 'Posthalle'. It was all very fishy. But in the end the Posthalle was torn down. Gaiun "In , there was more going on politically in Basle than in Lucerne.

Wrtches Walpurgis Night, is when we women set off to create a stink in the strip clubs. We took the Night. The police were called and a few women were taken away. We went to the police station and demanded their release. At this time, there was a women's cafe in Basle. We took up the idea later in Lucerne, at the 'Widder' cafe, when we organised a women's pub on specific evenings—some men were against it.

It was the liberated men in particular who just couldn't understand how important an all-female environment was at that time for developing women's self-confidence. It began in the Barfiisserplatz. I met some old friends there and we hatched a plan where we'd pretend to take over the old post office. We announced over the megaphone: We took over the old post office there. We stayed there for eighty days. I didn't spend a single night anywhere else. Gauen "At the time, in Lausanne, the radicals—they're the liberals here—were in power.

Delamuraz, later to be Federal Councillor, was the Stadtprasident communal president or mayor. They regarded us as scum—as 'little shits'. The public prosecutor was convinced that some of 15V Violence and Symbolic Resistance in the Youth Unrest of the EigthiH the hard-core elements of 'Lozane bouge' a local youth movement would eventually move towards armed struggle. For this reason, they wanted complete control of the scene. Before , you just couldn't imagine a communal council in Switzerland letting the police loose, without any restraint whatsoever, on demonstrators.

During the worst of the distur- bances—from until —live ammunition wasn't used, but the systematic deployment of rubber bullets and tear gas canisters caused serious head and eye injuries. A friend of mine lost an eye. Others were cornered in dead-end streets and then beaten up. People were locked up in police vans, which were then sprayed with tear gas. Lausanne "Our militancy came from the gut. For example, we nicked raclette cheese worth thousands of francs from the Migros, going in and out of the supermarket again and again.

And then afterwards, we set up a field kitchen on the Barenplatz in Berne and we dished out free raclette to people and explained to them what we wanted to achieve. Someone from the movement was supposed to speak outside the Town Hall. But then the microphone was disconnected. At that point, people from the movement set fire to the lectern. Afterwards there was a march through the Freiestrasse.


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  • The LSD Diary;
  • Star Trek(R) First Contact?

There were large ornamental flowerpots standing outside a shop that sold porcelain. Even now, I can still see two guys going up to one of the pots, loosening it from its support and, with all their strength, hurling it through the huge display window of the porcelain shop. We were laughing out of a kind of insane joy, laughing hysterically.

I completely identified with this act, though I'd never have had the nerve to do something like that myself. At that stage, there still weren't that many discos and parties. Closing time was at midnight and it was rigorously enforced. You could hardly open a club. Something was missing and many people were very aware of that. I was involved in pirate radio. We were all sitting around together in a flat in the 4th district. Someone took along some music, then another person read a short text into the microphone.

Someone recorded it and then someone else broadcast the whole lot. That was our way of calling on people to rebel. There was no doubt whatsoever that the most appropriate music was punk, rock and reggae. People in left-wing circles at the time hadn't yet accepted that you can have an emotional handicap alongside material poverty. People were always telling me: Heini Nigg "I was always being held on remand.

I only ever served them in the form of detention while awaiting trial. I was in stir for days on end. In , the authorities were looking for me because I'd gone underground.

I was doing political work from there—with the anti-nuclear movement and with Zaff and later Zafaraya, or we occupied the Ballenberg. I didn't want to go to prison because my girlfriend was expecting a baby. I spent four years as a househusband during my time underground. My girlfriend brought a paternity suit against me, as a cover, and it worked brilliantly. They never suspected that we could have been involved in something together.

We built a barricade using flickering television sets on the Limmatstrasse. We got the electricity from the AJZ. That was pure provocation. The police stood around, not knowing what to do. For us, television was the epitome of boredom and narrow-mindedness. Apart from that, we smoked so much dope that I wasn't able to remember what actually happened: It was just what we did. The whole thing was like a trip.

We dreamed of the great community but the dream came to an abrupt end for me because of all the hard drugs and general filth in the AJZ. After a couple of weeks, with a woman, I was on latrine duty. The stink was so bad we had to wear gas masks. We had to disinfect everything. And then more and more people crashed on hard drugs.

At the time that the AJZ was open, they closed all the important meeting places for junkies so that the AJZ was the only refuge they had left. We had to stand by and watch ourselves slowly sinking in the swamp. We tried to protect ourselves against it — against prostitution too in the AJZ — but there were no structures of support, and there were some in the individual work groups who themselves were using hard drugs, on and off. So it was never clear who was using and who wasn't. On top of that, there were people who practically advocated heroin addiction and prostitution as revolutionary action and they had a certain influence.

They were spreading the myth that you can live with heroin addiction and handle it. Heroin was supposedly the expression of a radical refusal: A radical break with everything. And that's how some young people, who hadn't been at all involved with heroin before the AJZ, became junkies. The concerts, the culture, you could learn stuff if you wanted to: And then it became more and more obvious that it was never going to Violence and Symbolic Resistance in the Youth Unrest of the Eigthies be anything more than a dream.

That it couldn't ever become a reality. That the whole thing was doomed. We blocked some very able people in our collective because we were afraid they might get too powerful. We accepted people who had less to offer, who stayed in the background more readily. We made some unbelievable mistakes. Today things are done in a much more pro- fessional Way. Once, during the eighties, at the height of the demonstrations, he said to me: But if you really want to change things, then you have to bump off at least half of the people and you just can't do that.

So you might as well forget it! Things will always be the same—those who have will never hand it over. And we're the ones who are idiots. That's just the way it is. Basle and Berne III. Communication and Symbolic Resistance "When one asks how the practice of politics mentioned here has been shaped in the last twenty years, it turns out that the events surrounding the Opera House riot assume a significant role, not because of the physical clashes over cultural spaces but through symbolic struggles.

That transgression of knowledge and with it the absorption of symbolic resistance took place right in the front line of the symbolic clashes, and it is this that sustains public life and politics right up to the present clay. In that particular case, both of them took up the position of the opponent, radicalised it and, adopting the roles of petty bourgeois characters, they demanded that Zurich be ruthlessly purged of rioters and troublemakers. This conversational tactic was a resounding success because the political representatives couldn't take apart the Mullers' role-playing to unmask it.

But the violent reactions to this programme, in that both Mullers were criminalised by the police, derives from the fact that exemplary significance for a general attack on the symbolic orders in state and society must be attached to the attack on the model of communication whereby 'adults talk rationally tO yOUng people. The numerous flyers and movement newspapers, 'Eisbrecher', 'Brachise' and 'Stilett' too worked on the Miiller principle.

Among their editorial principles were: And this is symptomatic. The early eighties was not the era of official artists. People who referred to themselves as such at the time were called Bill or hung around in the 'Bodega'. The young people of the punk generation, however, left the studio to play in some kind of band. They were artists who didn't want the title of 'artist', and they took the entire city as their field of work. We filmed at demos and during our protest actions, we edited the footage and showed it on the same evening at the AJZ.

We were the original VJs, as it were. On the other hand, narcissism was a very strong force in the 'movement'. We saw ourselves in our own images, in our own films. Showing video footage was a way of administering adrenalin: It was like a family movie where you could watch yourself throwing stones. But later, when the 'movement' began to come apart, we didn't just make confirmatory films but also critical articles, which were not at all appre- ciated by some elements within the 'movement'.

Films were supposed to spread euphoria, in their View. Chfistoph Schaub in an interview with Christian Hubschmid. Impact "People became active and creative: Of the people involved in what was then the Videoladen, who made the film 'Ziiri brannt' 'Zurich's burning' , there are many today working on their own projects or active in new fields. Former Lora activists are now on radio, television and in other media. On the art scene, alongside the traditional galleries, there were new projects. Things were also happening around the city districts.

Here and there, a house was occupied: Then the battle centred around the Kanzlei district and cultural centre, and later on, in the early nineties, there was the occupation of Wohlgroth. New areas of freedom kept appearing in this way. I didn't want to stop being an activist and wanting to change things just because the movement had lost momentum. I got involved in trade union work, on the 1st May committee and I worked for the anti-apartheid movement in South Africa. Committee work was a bit dull and took a lot of effort sometimes. If all you do is talk, nothing much happens. At the moment, I'm not politically active.

My private life is more important to me again. For the past ten years, I've been working in the St. Gallen Addict Support Foundation. From the basis of a small organisation, together with other firms, we developed treatment for heroin addiction. That was exciting, pioneering work carried out in extremely difficult circumstances. Gaiien "The ideals of a society free from repression are bankrupt today. The primacy of prosecution has gained acceptance even within left-wing and feminist circles. There is an insistence on punishment everywhere—in environmental protection, among sex offenders.

Society must be capable of changing and finding new approaches to conflict resolution, without falling back on the instruments of repression and insisting on penalties. I stood a very good chance of getting the job until they asked me at the end if I had ever had dealings with the police. I said I had, and they thought they should investigate this. Then I received a letter saying: Hopefully, my misdeeds have come under the statute of limitations by now. Lausanne "As a result of technological progress, prosperity and also liberalisation, access to the means of production has been hugely simplified here.

Twenty years ago, we could only have dreamed of this. But it frightens me that, despite all the possibilities available to us, we contribute so little to emancipation and to improving quality of life throughout the world. It wasn't just about the freedom to be ourselves culturally; it was about our desire for another world. I sometimes think that our unconventional behaviour at the time drives today's young people to behave conservatively. A few people are still trying to do this today. Visionary and socially creative people find refuge in these types of places.

Time and again, it runs throughout all sorts of social movements. The alternative structures that we have built on since the seventies have become more sophisticated and more extensive. I haven't found a place where I feel at home, either professionally or socially. On the one hand, I need to be alone; on the other, I long for a sense of community and the experience of an awakening.

Today, when everything reactionary is being marketed as something modern, holding unfashionable values takes courage. Zurich "It's important now that the artists and intellectuals put aside their fear of grand statements, that they dare to speak up once again. And besides, if you can persuade people that rebellion is sexy, then maybe things will start happening again. It was a movement very much of the present. We wanted to achieve something immediately; we didn't want to wait till tomorrow. That was what made it so attractive. We need this type of impulse again these days—with new people, and doing things their own way.

Gaiien "So we've learned a lot in the past twenty years. This learning process had its beginnings at the Opera House riot. At that time, the demand for cultural space was not really a political one. Yet the way it was articulated made it highly explosive because the symbolic gesture of that demand carried a sort of premonition. There was a sense that everything would have to be radically and immediately swept away in order to achieve what people were actually longing for—freie Sicht aufs Mittelmeer r —nothing less than a better life, in other words.

Zun brannt" Zurich Bern, Schweizensches Soziaiarchiv - Lorraine— Langgasse. Schweizensches Sozialarchiv - Refusal to give evidence Basle. Schweizerisches Sozialarchiv 07 Bewegungszeitung.. Auferstehung dei Kulturleichen", Zurich. Schweizerisches Sozialarchiv - Movement newspaper Eisbrecher Ice-breaker "Resurrection of the cultural bodies".

Schweizensches Sozialarchiv - Movement newspaper "Stilett" Stiletto.

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Mit DVD und Web- site www. Coolhunters, Jugend- kulturen zwischen Medien und Markt", Ausstellung vom Stand Januar Frank. Salvos from the Battler. Populare Kultur als represen- tative Kultur; Koln. Die Achtziger-Jugendunruhen in der Schweiz und ihre Folgen" 01 wird im Folgenden - unter dem Eindruck der Originalzitate der er-Jahre - im Gesprach mit dem Autor das Widerstandspotenzial von sub- kulturellen asthetischen Strategien befragt. Dabei sind die Aspekte der medialen Inszenierung subversiver Zeichenproduktionen sowie deren Absorbti- on durch die Kultur- und Konsumptionsindustrie von besonderem Interesse.

Nachdem die Jugendunruhen der Achtziger iiber 25 Jahre zu- ruckliegen, lasst sich gegenwartig ein intensiviertes Interesse am Phanomen der Jugend sub- kultur beobachten. Kritik und Subversion scheinen sich als ein besonders wirkungsmachtiger Themen- bzw. Bilderfundus fur Marketing- und Ver- kaufsstrategien anzubieten. Oder mit anderen Worten: Die Subversion yon heute ist demnach der Wettbewerbsvorteil von morgen, und dissidente Potenziale immer auch Marktpotentiale.

War die Vereinnahmung von alternativen bzw. Als in Zurich nach den Achtziger-Unruhen der damalige Stadtprasident Tho- mas Wagner Hand bot fur eine bessere Subventionierung der Alternativkultur, gab es etliche Stimmen, die befurchteten, dass nun die Kiinstlerlnnen, Musikerlnnen und Theaterschaf- fenden der Achtziger-Bewegung zum Schweigen gebracht wiirden. Dem frisch eroberten Kulturzentrum Rote Fabrik wurde vom antietatistischen Fltigel der Bewegung sogar unter- stellt, es wiirde von der Stadt Subventionen beziehen, um die Bewegung zu pazifieren.

Es gibt immer Aktivistinnen und Aktivisten einer Bewegung oder einer Generation, die durch Druck von auBen - politisch oder wirtschaftlich - ihre urspriinglichen Ziele aus den Augen verlieren, ihnen abschworen oder sie aus eigenem Antrieb aufgeben. Und es gibt auch immer wiedei Beispiele, wie sich oppositionelle Gruppen gegen Vereinnah- mung zu schiitzen wissen. Sie betreiben ein gescheites Marketing, sind gut vernetzt mit ihrem gestalterischen und kiinstlerischen Umfeld. Es gelingt ihnen, ihr Pro- jekt in der Offentlichkeit optimal zu kommunizieren.

Eine Gruppe oder eine Szene kann sich gegen Medienmacht nur durchsetzen, wenn sie die Medien fur ihre eigenen Zwecke einzu- setzen versteht und geniigend mediale Kompetenz entwickelt, um ihre Cultural Identity zu pragen und nach auBen sichtbar zu machen. Schwieriger gestaltete sich die gesellschaftliche Positionierung fur alle diejenigen Jugendlichen, die sich nach der Zerschlagung der Bewe- gung nicht zu profilieren vermochten.

Viele von ihnen stiirzten in die Drogen ab oder wurden zu Sozialfallen. Gestrandete Aktivistinnen und Aktivisten wurden ihrem traurigen Schicksal iiberlassen. Dieser dunkle Schatten iiber der Achtizger-Bewegung wurde erst in den 90er- Jahren sichtbar, als Zurich und andere Schweizer Stadte mit einem massiven Heroinproblem international Schlagzeilen machten und radikal neue Losungen gefunden werden mussten, um das Problem einigermaBen aufzufangen. Das fiihrt mich zum ersten Teil deiner Frage nach der heutigen Situation der Jugendlichen in der Schweiz.

Ich denke auch, dass die heutigen Jugendlichen wie keine Generation vor ihnen in einer Welt von Kommerz und Medienaufmerksamkeit leben. Doch decken Markt und Medien mit ihren Angeboten tatsachlich alle materiellen und ideellen Bediirfnisse der Jugendlichen ab? Und wer sagt, wel- che Jugendlichen welche Bediirfnisse haben?

Die Erfahrungen mit der Achtziger-Bewegung zeigen deutlich, dass Vorbehalte angebracht sind gegenuber Bildern von Jugendlichen, die sie als eine homogene Masse erscheinen lassen. Die Jugend wurde als apolitisch und schlapp diagnostiziert. Ein paar Wochen spater krachte es vor dem Ziircher Opernhaus. Der Punk- generation entsprangen vielmehr junge Kiinstlerlnnen, die ihr Atelier verlassen hat- ten und die ganze Stadt zu ihrem Arbeitsfeld erklarten.

Tages-An- zeiger" 18 5 m Nigg. Hemz Hrsg Wu wolkrn alles. Alternative Kunstraume sowie subkulturelle Kunstpraktiken erfahren gegenwartig ein gesteigertes Interesse von Seiten der etablierten Kunstproduktion. Gottlich, Uwe et al. Eine Mode- geschichte von Ware und Widerstand. Was Warhol wirklich woilte. S Sie werden beispielsweise zu renommierten Kunstmessen eingeladen, oder Kurato- rlnnen von Off-Raumen konzipieren und kuratieren Ausstellungen in reprasentativen Kunstinstutionen und Museen. Wie interpretierst du die veranderte Wahrnehmung und Einbindung von alternativem Raumen und Strategien in die representative Kulturproduktion?

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Sportier kennen Off-Raume, auch Kleingartnerlnnen oder Schaferhundfreun- dlnnen haben welche in Form von eigenen Vereinen. Und immer wieder sind auch Kunstschaf- fende, unter denen man die Lust zum organisatorischen Zusammenschluss nicht vermuten wurde, offenbar wie versessen auf eigene Raume.

Fur mich ist die Selbstorganisation ein ganz normaler Prozess: Wenn man in einem etablierten institutionellen Setting seine Ziele als Kiinstlerlnnen, Wissenschaftlerlnnen oder Kulturschaffende nicht realisieren kann, sucht man sich Gleichgesinnte, um seine Ziele auflerhalb der Institutionen verfolgen zu konnen. Dass dieser selbstgeschaffene Freiraum tatsachlich die Kreativitat fordert, ist aber nicht garantiert.

Mangelnde materielle Ressourcen und Zeit, Gruppenkonflikte und Gruppenkonformitat kon- nen einen kreativen Prozess genauso lahmen wie starre institutionelle Rahmenbedingungen. Dazu kommt, dass sich Institutionen auch wandeln konnen und Experimenten mehr Raum geben als vor 25 Jahren. Heute beurteile ich kulturelle Institutionen und selbst organisierte Gruppen von Kunst- und Kulturschaffenden nach den gleichen Kriterien: Stimmen Leitbild und Praxis uberein, und ist geniigend Offenheit da fur Selbstkritik und Veranderung?

In der gegenwartigen Kulturproduktion lasst sich vielerorts ein schein- bar miiheloser Wechsel von subversiven taktischen Prinzipien im Sinne De Certaus hin zu reprasentativen medialen Vermittlungsformen und Marketingstrategien be- obachten. Gleichzeitig halt eine neue Terminologie Einzug in die Debatten zur Kultur- produktion.

Es wird etwa von.. Cultural Hacking" oder von der Figur des.. Bastlers" gesprochen - durch den geschickten kreativen Gebrauch von Produkten und Marken soil es gelingen, diese mit quasi beliebiger Bedeutung aufzuladen, so die These. Reibungs- verlust" vonstatten geht, ja sogar zu einem konstitutiven Bestandteil gegenwartiger Kunst- und Kulturproduktion geworden ist. Kreativitat, Flexibilitat sowie eine generel- le Orientierungslosigkeit werden auch im Bereich der kunstlerisch-gestalterischen Symbotlsch-ftsthatischtr Widerstand - afna Bafragung Praxis zu Tugenden stilisiert, welche die Differenz zwischen dem Begehren nach einem individuellen, konsumkritischen Lebensstil und dessen vermasster Ausbreitung als kauflicher Stil oder profane Ware obsolet erscheinen lassen.

Diese bedingt sich etwa durch die omniprasente Gleichzeitigkeit von multi- plen, teils widerspriichlichen Optionen und Motivationen. Oder die Zeris- senheit kann der steten selbstreflexiven Vorwegnahme von Kritik an den eigenen Produktionsweisen und -umstanden innerhalb einer durch Konsumation gepragten Lebenswelt entspringen. Die Legitimierungstrategie der kiinstlerischen Produktion bestiinde in dieser Logik darin, alles offen zu legen, das Fur und Wider auszustellen, die Kulturkritik immer schon vorwegzunehmen und in die kunstlerische Arbeit zu integrieren.

Aus der groBen Zerrissenheit fuhrt vielleicht - ganz banal - die konsequente Arbeit am Werk - sei es nun eine individuelle oder kollektive Arbeit. Ich habe nichts zu sagen, und ich sage es, und das ist Poesie, wie ich sie brauche. Wahrend wir fortfahren wer weiB? Ich hab keine Ahnung, ob oder ob nicht. Wenn ja, soli sie. Unsere Poesie jetzt ist die Erkenntnis, dass wir nichts besitzen. Alles ist daher ein Vergniigen da wir es nicht besitzen und deshalb seinen Verlust nicht furchten miissen.

Aber eines ist sicher. Wenn man etwas macht, was nichts zu sein hat, muss, wer es macht, das Material, das er wahlt, lieben und Geduld damit haben. Es braucht Mut, sich von Trends nicht blenden zu lassen und immer wieder darauf zu beharren, die eigene Rolle in der Kunst- und Kulturproduktion zu klaren: War- um, fur wen und mit welcher Wirkung produziere ich? Ob ich disziplinar oder transdisziplinar arbeite, mich in einem oder mehren Settings bewege, wird fur mich erst wichtig, wenn ich weiB, was ich will und welchen Preis ich dafur zu bezahlen bereit bin.

Die Aktivistlnnen der Achtziger-Jugendunruhen wollten die mediate Geschichtsschreibung ihrer Aktivitaten selbst in die Hand nehmen, um sie nicht dem Fernsehen zu iiberlassen. Diese Strategien haben so- wohl in der alternativen Kulturproduktion als auch in Marketingstrategien Einzug gefunden. Firr die alternative Kulturproduktion stehen dabei immer auch die erwei- terten Moglichkeiten, die sich durch den technologischen Fortschritt ergeben, sowie neue mediale Produktions- und Vermittlungsmoglichkeiten im Zentrum des Inter- esses.

Durch den technologischen Fortschritt, den Wohlstand und auch die Libera- lisierung habe sich der Zugang zu den Produktionsmitteln enorm vereinfacht; da- Moglichkeiten zur Emanzipation und zu einer weltweiten Verbesserung der Lebens- qualitat beigetragen werde. Kannst du eine solche Auffassung teilen? Welchen Stellenwert nehmen deines Er- achtens die fortgeschrittenen technischen Moglichkeiten innerhalb der alternativen Kulturproduktion ein? Man konnte noch weiter fragen: Welche Folgen hat der Siegeszug der Digitali- sierung auf die Kultur, und welche Konsequenzen ergeben sich daraus fur die Kunst- und Kul- turschaffenden?

Durch die groBen sozialen und kulturellen Bewegungen der Nachkriegszeit - die AufJdarung der 68er, del Aufschiei der 80er und die GioBe Implementation der 90er - wur- de die Kulturlandschaft umgepflugt und das Verstandnis von Kultur und Kulturwissenschaft erweitert. Elektronische Netze bilden das Nervensystem des gesellschaftlichen Austausches, der neben wirtschaftlicher zunehmend auch von kultureller Bedeutung ist. Die Kluft zwischen Produzierenden und Konsumierenden verringert sich. Der All-in-one-Medien- computei hat die Kulturproduktion tatsachlich so leicht wie noch nie gemacht.

Die groBe Kontroverse lauft zwischen Utopistlnnen und Skeptikerlnnen. Ich hoffe, dass Utopisten geniigend Raum gegeben wird, um ihre Visionen von Netzwerkkulturen zu formulieren und experimentell auszuloten. Das Individuum wird zum Knoten im Netzwerk und erhalt ein Wir- kungspotenzial, das in fruheren Gesellschaften nur wenigen vorbehalten war.

Dazu bedarf es in der Praxis allerdings weit mehr als nur eines Zugangs zum Internet: Es braucht Kenntnisse und Einsichten in okonomische und gesellschaftliche Wirkungszusammenhange, die nicht einfach anzueignen sind. Ein Zitat von Astrid Spirig zu den Achtziger-Jugendunruhen be- sagt, dass es sicher schwierig fur die heutigen Jungen sei, zu begreifen, aus welchem Stoff die damaligen Traume waren.

Dennoch erschrecke es sie, wie wenig derzeit mit diesen Symbolisch-iisthfltlschar Widsrstand - alna Bafragung Verhalten dieser Bewegung die Jugendlichen heute in eine konservative Haltung dran- ge. Es gehe gegenwartig vor allem darum, berufliche Chancen optimal zu nutzen.

Gemafi den Grundsatzen der Bologna-Bildungsreform sollen auch die Ausbildungsgange an den Schweizer Kunsthochschulen modularisiert und standardisiert werden. Zwar spielen immer noch die Idee der individuellen Begabung und Virtuositat mit, zugleich gewinnen aber die Kom- ponenten der geschulten Fahigkeit, des erworbenen Wissens und des erarbeiteten Expertentum wachsende Bedeutung. Inwiefern konnten sie deines Erachtens eine zukiinftige alternative bzw. Meine Erfahrungen waren zwiespaltig. Einerseits begriiBte ich die Modularisie- rung von Lerninhalten und das verstarkte Teamwork der Dozentlnnen und Lehrbeauftragten.

An der Universitat hatte ich friiher als Student zur Geniige erlebt, wie das Humboldt'sche Bildungsideal vom freien und selbstandigen Lernen missbraucht wurde, um die Studieren- den sich selbst zu iiberlassen, weil zu wenig Mittel da waren, um sie in ihren Lernprozessen tatkraftig zu unterstiitzen. Andererseits droht mit der Bologna-Reform das gegenteilige Sze- nario wahr zu werden: Diese sind fur jede Bildungsbiografie - ob ich nun Animator, Kiinstler oder Kulturwissenschaftler bin - von entscheidender Bedeutung.

Ich hoffe, dass die Hochschulen an ihren bestehenden Frei- und Spielraumen festhalten und neue dazu erobern. Die alternativen Netzwerke von unabhangigen Kunst- und Kulturschaffenden sollten vermehrt in die Lehrtatigkeit an den Hochschulen einbezogen werden. Sie biingen frischen Wind ins akademische Leben! Risikoge- sellschaft Auf dem Weg in eine andete Moderne, Frankfurt a. After the text montage from Heinz Nigg's publication, "We want it all, and we want it now!

The youth unrest in Switzerland in the eighties and its aftermath", m the following discussion examines the potential for resistance in sub cultural aesthetic strategies—with the original quotation from the s still very much in mind—in conversation with the author. In it, aspects of the media staging of subversive sign productions as well as their absorption via the culture and consumer industry are of particular interest. After the youth unrest of the eighties over 25 years ago, it's clear that, at the moment, interest in the phenomenon of a youth sub culture has intensified.

There is no need 01 interest that the market and the media, with an overpowering range of material and symbolic means of gratification, cannot satisfy. This is effectively what the text accompanying the exhibition tells us. Criticism and subversion seem, to be suitable as an especially powerful store of topics and images for marketing and sales strategies. Or to put it another way: Was the appropriation by the media and consumer industry of alternative or subversive cultural movements a topic of debate at the time?

After the unrest in Zurich in the eighties, when the mayor of the time, Thomas Wagner, offered to improve the subsidisation of alternative culture, there were some who feared that it would silence the artists, musicians and theatre directors of the eighties movement. The anti-state wing of the movement even accused the newly conquered cultural centre Rote Fabrik of obtaining subsidies from the city in order to pacify the movement. I strongly doubt that the cultural production of the eighties' generation was less critical of society, because of state subsidies, than the non-subsidised generations of or the seventies, or the market-economy generation of the nineties and this current generation.

Nigg, Heinz Die Xenixen. Vier Portrats aus einem multikulturellen Kino in Zurich. ITheXenixes Four portraits from a multicultural cinema in Zurich].

And there are always examples, too, of how opposition groups manage to defend themselves from appropriation. The alternative cinema Xenix05 in Zurich is one such example from the eighties movement in Switzerland. Early on, the people at the Xenix were able to generate enough income from their profitable film bar to avoid becoming entirely dependent on the communal subsidies.

They pursued a clever marketing strategy and were closely connected with their creative and artistic milieu. They succeeded in finding the best possible way of publicising their project. A group or a scene can only assert itself against the might of the media when it understands how to use the media for its own ends, and develops enough media competence to promote its cultural identity and raise its visibility.

Social positioning turned out to be far more difficult for all those young people who weren't able to make their mark after the movement dissolved. Many of them were sucked into drug addiction or became social cases. Stranded activists were consigned to their dismal fates. It was only in the nineties that this dark shadow over the eighties movement came to light, when Zurich and other Swiss cities made international headlines with a huge problem of heroin addiction, and radically new solutions had to be found to tackle the problem somehow.

All of this leads me to the first part of your question about the current situation of young people in Switzerland. I think too that today's young people, unlike any generation before them, live in a world of commerce and media attention. So I agree with the theses of the "Coolhunter" exhibition. But do the market and the media, with all they have on offer, really meet all these young people's material and spiritual needs?

And who can say precisely what young people actually need anyway? The experiences with the eighties movement clearly show that there are reservations about images of young people in which they appear as a homogeneous mass. Shortly before the outbreak of unrest in the eighties, Stern magazine published a major inves- tigation into the contemporary state of youth. Young people were diagnosed as apolitical and passive. A few weeks later, there was rioting outside the Opera House in Zurich.

In an article in the "Tages-Anzeiger", Juri Steiner wrote that the early eighties were not the era of official artists. Instead, the punk generation produced young artists, who left their studios and declared the entire city to be their field of work.

If you look at the current "off-scene", i. There's increased interest in alternative art spaces as well as subcultural art practices at the moment from established artistic production in particular. How do you inter- pret the changed perception and integration of alternative spaces and strategies in representative cultural production? Sports people know about off-spaces, allotment holders or lovers of German shepherd dogs too have these spaces in the form of their own clubs. And artists, among whom you wouldn't expect to find the desire to unite for organisational purposes, are clearly also obsessed with their own spaces.

For me, self-organisation is an entirely normal process. If you're unable to realise your goals as artists, scientists or intellectuals within an established institutional setting, then you seek out like-minded people in order to be able to pursue your goals outside the institutions. There is, however, no guarantee that this kind of self-made space actually encourages creativity.

A scarcity of material resources and time, internal conflict and conformity can paralyse a creative process just as much as rigid institutional structures. Also, institutions can change and allocate more space to experimentation than would have been the case 25 years ago. Today, I judge cultural institutions and self-organised groups of artists and creative workers according to the same criteria: In contemporary cultural production, one can see an apparently effortless alternation between subversive tactical principles in the sense of De Certau towards representative forms of media communication and marketing strate- gies in many places.

At the same time, a new terminology is entering the debates on cultural production. People talk, for example, about "cultural hacking" or about the figure of the "craft hobbyist". By the clever creative use of products and brands, so the theory, meaning is confered on them almost arbitrarily, o? At the same time in my opinion, there is the suggestion that the constant alternation between the different contexts of production occurs without any great "loss of friction", that it has become even an essential component of contemporary artistic and cultural production.

And so creativity, flexibility and a general disorientation are also stylised as virtues in the field of artistic-creative practice. Any difference between the desire for an individual way of life that is critical of consumerism, and its uniform spread as a style available for purchase or as common merchandise is thus rendered obsolete.


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  2. Christ lag in Todes Banden, BWV718.
  3. Von der Entwicklung meines Lebens und dem Leben im Allgemeinen.
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  7. Shouldve Known Better?
  8. That's the theory by and large. On the other hand, from personal experience with artistic and creative friends, one is aware of an intense inner turmoil, which is con- trasted by the idea of an effortless alternation between artistic practise and its mer- cantile sale. It is determined for example by the simultaneity of multiple and, at times, paradoxical options and motivations. Populate Kultur als lepiasentauve Kultui. Chiistoph, in an interview with Christian Hubschmid, "Tages-Anzeiger", Wir wollen alles, und zwar subito!

    Die Acht- ziger-Jugendunruhen in der Schweiz und ihre Folgen. Or the inner turmoil can emanate from the constant self-reflexive anticipation of criticism of an artist's own ways and conditions of production. Within an everyday world shaped by consumption, therefore, the strategies for legitimis- ing artistic production consist within this logic in revealing everything, presenting the pros and cons, always anticipating cultural criticism and integrating it into the artistic work, ob It seems that effective subversive cultural production increasingly threatens to disintegrate in these permanent "circles of relativisation".

    Perhaps what emerges from this intense turmoil leads—very simply—to work, whether it be an individual or a collective work. In his "Lecture about Nothing", John Cage writes: I have nothing to say and I say it and that is how I use poetry. As we go on, maybe an idea will come up in this lecture who knows? I have absolutely no idea whether or not it will. If it does, it does. Our poetry now is the realisation that we own nothing.